CDU Schifferstadt, CDU, Schifferstadt, Partei, Rettich, Stadtrat, Politik, Kommunalpolitik, Ochsen, Soziale Stadt

Fahrt der Senioren Union nach Schleswig-Holstein

Bildquelle: Pixabay/moinzon
Bildquelle: Pixabay/moinzon
 CDU-Senioren unterwegs im Land zwischen den Meeren.

Die Mark Brandenburg war das Ziel der letztjährigen 6-Tage-Fahrt der CDU-Senioren Schifferstadt. Auch in diesem Jahr führte der Weg der 40 Mitglieder und Freunde in den Norden der Republik, nach Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren.

Standort und Ausgangspunkt für die Ausflüge war Neumünster, das mit seinen 80 000 Einwohnern die fünft größte Stadt des Landes ist und ehedem Textilmetropole von internationaler Bedeutung war. 1991 schloss die letzte Tuchfabrik.

Am ersten Tag ging die Fahrt nach Kiel, dem größten Passagierhafen Deutschlands und Schauplatz der weltgrößten Windjammerparade der Kieler Woche.

Eine begleitete Rundfahrt bot Blicke auf den Fährhafen,  die Gorch Fock und die Werften, wo in erster Linie Kriegsschiffe hergestellt werden. Kiel ist die größte Waffenschmiede des Landes. Die Stadt selbst hat leidevolle Erfahrung mit dem Einsatz von Waffen, wurde sie doch 90 mal bombardiert, wobei 80% des Stadtgebietes und 100% der Altstadt unwiederbringlich zerstört wurden.

Die Rundfahrt endete am Nord-Ostseekanal mit Blick auf die Holtenauer Schleuse, dem Tor zur Welt.

Der Besuch des Marinedenkmals in Laboe, der Gedenkstätte der auf See Gebliebenen aller Nationen, war für den Nachmittag vorgesehen.

Die weithin sichtbare Silhouette des Marine-Ehrenmals prägt mit seinem 85 Meter hohen Turm das Gesicht der Kieler Förde. Ganz in der Nähe liegt U 955, ein im 2.Weltkrieg im Atlantik operierendes U-Boot, dessen Mannschaft in norwegische Gefangenschaft geriet.

Ziel des folgenden Tages war Lübeck, die „Königin der Hanse“.

Der vom Wasser umgebene Stadtkern ist seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Bild der Altstadt ist geprägt durch die Türme der fünf Kirchen.

Eine geführte Tour ging vorbei am Holstentor, dem eigentlichen Wahrzeichen der Stadt,

Treppengiebelhäusern, backsteingotischen Bauwerken bis zur Marienkirche, der Mutterkirche der Backsteingotik. Sie beherbergt  die große Buxtehude-Orgel, eine der größten Kirchenorgeln überhaupt.

Ein nachmittäglicher Aufenthalt in Travemünde gab Gelegenheit, bei einem Gang am Traveufer entlang einen Blick auf die „Passat“, die historische Viermastbark zu werfen, die als Frachtsegler zwischen Europa und Südamerika eingesetzt war. Als ihr Schwesterschiff Pamir im Jahr 1957 in einem Hurrikan sank, wurde das Schiff außer Dienst gestellt.

Am darauffolgenden Tag ging es nach Flensburg, dem nördlichsten Punkt der Reise, ganze zwei km von der dänischen Grenze entfernt. Im März  des Jahres 1920 votierten in Flensburg drei Viertel der Wähler für den Verbleib von Schleswig Holstein  im deutschen Reich.

Der Spaziergang durch die Stadt führte durch historische, denkmalgeschützte Hofanlagen, vorbei am Hof der Polizeidirektion, wo am 23.5. 1945  die drei Nazigrößen Dönitz, Jodel und Speer verhaftet wurden,.

Auffällig im Stadtbild sind auch die gigantischen Speicher, wo früher Zucker eingelagert wurde, der den Wohlstand der Stadt begründete.  

Der Rundgang endete vor der Marienkirche und dem Pastorat, wo Beate Uhse lange Jahre lebte und ihr Seximperium begründete.

Ein Bootstransfer entlang der Flensburger Förde vorbei an der berühmten Marineschule Mürwik  brachte die Gruppe nach Glücksburg, wo die Besichtigung des Schlosses letzter Programmpunkt des Tages war. Das Wasserschloss zählt zu den bedeutendsten Renaissanceschlössern Nordeuropas. Die Familienmitglieder des Hauses Glücksburg sind nahezu mit allen europäischen Dynastien verwandt.

Am vorletzten Tag ging die Fahrt nach Schleswig an der Schlei, einer der ältesten Städte an der Ostsee. Sein Stadtbild wird geprägt durch historische Gebäude wie dem Dom und dem Rathaus. Die frühere Tradition des Fischfangs ist deutlich sichtbar im Stadtteil Holm mit seinen schmucken „Fischerkaten“ in zauberhaft malerischen Gassen.

Eine kurze Fahrt führte zum Wikinger Museum Haithabu. Das Museum, wie die sieben rekonstruierten Häuser, die sich auf dem historischen Gelände befinden, zeigen eindrücklich, wie unsere mittelalterlichen Vorfahren gelebt haben.

Im gemütlichen Cafe mit Schloss Gottorf als Kulisse hatten die Gäste Gelegenheit, bei hausgemachten Torten das Gesehene zu verarbeiten.

Auf der Rückfahrt zum Hotel ging es an der Schwebefähre Rendsburg vorbei. Die Eisenbahnhochbrücke ist – auch wegen ihrer Schwebefähre- ein herausragendes Industriedenkmal.

Am 29. Juli wurde die Heimreise angetreten.

Viel Lob und Dank für eine rundum gelungene Fahrt, die umsichtige Planung und Durchführung ging an den Vorsitzenden der CDU-Senioren-Union  Herrn Edwin Mayer.

Bei ihrer Ankunft mussten sich die Reisenden dann nach dem angenehm kühlen Ostseewetter erst wieder auf die tropischen Verhältnisse  einstellen.

 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben