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07.09.2018, 18:30 Uhr | Inge Schade, Schifferstadter Tagblatt

Bürgermeisterwahl: Starker Rückenwind für Patrick Poss

Transparenter und kommunikativer Stil, um gemeinsam Schifferstadt zu gestalten

In einer harmonischen und diskussionsfreien Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes wurde am Mittwochabend im Vereinsheim des MGV Klein-Schifferstadt der in einer Abstimmung in Vorstand und Fraktion vorgeschlagene Bewerber Patrick Poss als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Der 29-jährige erhielt von den 52 stimmberechtigten Mitgliedern 46 Ja-Stimmen und sechs Nein-Stimmen. „Ich freue mich über diesen starken Rückenwind und bin sehr optimistisch, dass wir es gemeinsam schaffen werden“, so die erste Reaktion von Patrick Poss nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses, das mit stehenden Ovationen begleitet wurde. 

Vorsitzender Andreas May (rechts) gratuliert Patrick Poss zu seiner Wahl als Bürgermeisterkandidat. (Foto: Grothe)
Der an der Realschule als Studienassessor tätige Patrick Poss ist seit 2014 Mitglied des Stadtrates und des Kreistages. Er ist stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU RheinPfalz-Kreis sowie Kreisvorsitzender der Jungen Union, Mitglied im CDU Ortsvorstand und dort seit 2017 Fraktionsgeschäftsführer. Nun hat er große Ambitionen, das Amt des Bürgermeisters zu übernehmen, da ihm seine Heimatstadt Schifferstadt sehr am Herzen liegt.

„Politik ist aber keine one-man-show, sondern es braucht viele Leute, die sich für die Stadt einsetzen“, ist eines seiner Bestreben. Dementsprechend könne er noch kein fertiges Wahlprogramm vorlegen, denn dieses werde nicht von ihm alleine sondern in Zusammenarbeit vieler Akteure aus Partei und Fraktion zusammen gestellt. Dennoch habe er seine persönlichen Schwerpunkte, die er dazu aufnehmen möchte. Als Lehrer sei ihm dabei vor allem an der generellen Ausstattung der hiesigen Schulen und an der Beseitigung von Missständen im sanitären Bereich gelegen, damit die Schulen zukunftsgerecht aufgestellt seien. Weiterhin liege ihm die zentrale Kitaplatzvergabe sowie die Sauberhaltung und gegebenenfalls der Ausbau der Spielplätze am Herzen.

Doch auch die älteren Menschen möchte er nicht aus dem Blick verlieren, sondern deren Teilhabe am Leben in Schifferstadt sicherzustellen. Als Beispiele nannte er durch Umsetzung bezüglich weiterer Barrierefreiheiten und das Aufstellen weiterer Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet. Aber zum sozialen Leben in Schifferstadt zählten auch die Vereine, denn diese „machen es überaus attraktiv“. Deshalb müssten sie gehört und gefördert werden, damit Schifferstadt weiterhin so lebendig und lebenswert bleibe. „Ich möchte einen offenen, transparenten, kommunikativen Stil anbieten, um gemeinsam unsere Heimatstadt zu gestalten und konstruktiv zu diskutieren. Wir brauchen eine andere politische Kultur in unserer Stadt, einen Geist des gemeinsamen Handelns und des miteinander Redens, wir müssen diskutieren über Vorhaben, welche unsere Stadt nach vorne bringen“, erklärte er. „Sprechen Sie mich an! Sagen Sie mir, wo Sie der Schuh in Schifferstadt drückt, denn ich möchte mit allen ins Gespräch kommen,“ fügte er hinzu.

1. Vorsitzender Andreas May merkte dabei an, dass es Zeit sei, wieder Verantwortung im Stadtrat zu übernehmen, sich mit neuen Ideen einzubringen und die Bürgerinnen und Bürger wieder verstärkt mit einzubeziehen. Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger, Landtagsabgeordneter Reinhard Oelbermann und der 2. Kreisbeigeordnete und stellvertretende Kreisvorsitzende Manfred Gräf, die wegen dieser wichtigen Personalentscheidung auch nach Schifferstadt gekommen waren, ermutigten den jungen Kandidaten, mit einem neuen Blick und neuer Vorgehensweise in den Wahlkampf zu gehen und sagten ihre Unterstützung zu. Denn die Weichen seien gestellt, nun könne der Zug Fahrt aufnehmen.

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